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Archive for Juni 2010

Im Herzen der wunderschönen Lüneburger Altstadt gelegen, ist die Weinhandlung “Weinzeit Brinkmann“(Google Maps) eine sehr gute Empfehlung für Liebhaber des schmackhaften Rebensaftes.

Jeder Kunde kann sich über eine individuelle Beratung freuen, die seines gleichen sucht. Astrid Brinkmann, die das Geschäft in Lüneburg führt hat einfach zu jedem Anlass und Essen den richtigen Wein in petto. Das Sortiment ist sehr reichhaltig und wechselt saisonal. Als Tipp für ein schönes Mitbringsel aus Lüneburg ist z.B. die Hausmarke “Lüneburger Heidschnucke“ (gibt es in vier Varianten: Rotwein, Weißwein, Perlwein und Rosé Perlwein) zu empfehlen.   

Zusätzlich hält Astrid Brinkmann in dem Geschäft regelmäßig Weinseminare ab. Der halbjährlich erscheinende Terminplan liegt in der Weinhandlung aus. Ab einer Gruppengröße von mindestens zehnPersonen bietet Sie auch individuelle Termine an. Das Thema kann man dann aus dem umfangreichen Portfolio der Seminarleiterin frei wählen. Wer es als Gruppe schon relativ weit geschafft hat, sprich:mehrere Seminare belegt hat, steigt dann in die Blindverkostung ein. Frau Brinkmann schafft es selbst anfangs ungeschulten Gaumen spielerisch die Charakteristika der einzelnen Weine zu vermitteln. Sie versucht jedoch niemanden indoktrinierend in eine bestimmte Richtung zu drängen. Was einem schmeckt, das bleibt jedem selbst überlassen. Allerdings lässt sich nach mehreren Terminen bei Ihr feststellen, dass einem viele Weine in anderen Lokalitäten längst nicht mehr so zusagen wie vorher, dafür bietet Sie einfach zu gute Tropfen an. Um es mit den Worten der Seminarleiterin zu sagen: “Jede Flasche Wein erweitert den Horizont“.

 

Weinzeit – Brinkmann
Astrid Brinkmann
Auf der Altstadt 12
21335 Lüneburg

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Ungewöhnlich außergewöhnliche Lokalität! Kitschig und bodenständig zugleich. Dekorierte Hirschgeweihe, ausgestopfte Tiere an der Wand und die Bestuhlung einfach und gemütlich.

Wir wurden freundlich in Empfang genommen und haben an einem Freitag Abend noch einen Tisch in einer Ecke bekommen. Wichtig ist dabei zu erwähnen, die FIFA WM läuft und auch im Hatari hängt eine große Leinwand an der Wand. Wir werden darauf hingewiesen, dass wir von dem Platz aus nur eine eingeschränkte Sicht haben. Sie konnte ja nicht wissen, dass Fussball uns nicht so sehr intressiert. Vielleicht bis auf das Endspiel, doch da sind wir ja noch nicht.

Die Speisekarte bietet eine abwechlungsreiche bodenständige Küche. Neben Burger, Flammkuchen, Schnitzel, Leberkäse gibt es die leckeren Nachtische aus der Werksküche. Nach dem Motto: warum selber machen, wenn wir diese auch geliefert bekommen. Das soll aber keine Kritik an dem Essen sein, denn es war sehr lecker. Auch die Weine auf der Karte bieten eine kleine und gute Auswahl.

Der Service war aufmerksam und freundlich, auch wenn es schon mal passierte, dass der Block zum Aufschreiben in der Küche liegen geblieben ist. Kein Problem, die Handfläche bietet genügend Platz für ein paar Notizen.

Ein rundum gelungener Abend in der Hatari Pfälzer Stube Ottensen(Google Maps).

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Café Paris – 04.06.10

Im Umkreis des Hamburger Rathauses und der Börse hat sich ein herrliches Stück Frankreich etabliert und zwar ausgerechnet in den Räumen der ehemaligen Stadtschlachterei aus dem Jahr 1882. Gemeinsam mit den eleganten Bistromöbel und der im Original erhaltene Jugendstil-Decke, welche den Hamburger Handel und Wandel zeigen, wird eine einzigartige Atmosphäre geschaffen. Hier trifft der neugierige Tourist auf den wohlhabenden Finanzier. Wer das stets sehr gut besuchte Café Paris betritt, vergisst, dass er in Hamburg ist und glaubt mitten in Paris zu sein. Die Garçons (Kellner) begrüßen ihre Gäste charmant und können sich immer noch über die Bitte nach einem ruhigen Platz amüsieren. Es werden die klassisch französischen Gerichte auf hohem Niveau serviert von Bouillabaisse, Croque Monsieur, Käse, Buchweizencrêpe, Steak, Tartare bis Austern mit Champagner. Ergänzt wird die Speiskarte mit einer abwechslungsreichen Tageskarte.   

Menü

Wir begannen unsere kulinarische Reise nach Paris mit einem schön krossem Baguette und feinster Butter. Als Hauptgerichte wählten wir ein Steak Frites Salade für 18,20 Euro, die Merguez Frites für 15,90 Euro und eine Tartare du Chef Pommes für 16,50 Euro. Das butterzarte Steak war à point gebraten. Die aromatischen Merguez, eine Art von Grillwürstchen, waren so voller Gewürze wie einst die Speicherstadt. Umgarnt wurden unsere Gerichte von knackigen Pommes Frites. Für das delikate Tartare du Chef ging die Begeisterung ebenfalls steil nach oben. Das Tartare brillierte durch die frischen Zutaten, wie Rinderhackfleisch, Zwiebeln, rohes Eigelb und Gewürzen. Eine ansehnliche Überraschung am Nebentisch war für uns die gekonnte Zubereitung des Tartares Café Paris von dem Garçon höchstpersönlich.   

Einen Toast möchten wir auch auf unsere graziöse und kompetente Kellnerin aussprechen. Ihre Empfehlung des Rosé de Sancerre von Henri Bourgeois für 9,50 Euro die 0,25 l Karaffe  und des Fassweines Corbières AOC aus Südfrankreich für 8 Euro die 0,5 l Karaffe waren die idealen Begleiter zu unserm französischen Gourmetgipfel. Gekrönt haben wir unsere kulinarische Reise nach Paris mit einer sündhaft himmlischen Schokotarte und einem standesgemäßen Bol de Café au Lait.  Zum Abschied gab uns der Garçon noch eine höchst erfreuliche Nachricht mit, direkt über dem Café Paris wird zurzeit die „Bel Etage“ erbaut. Es handelt sich um die Vergrößerung des Café Paris (Google Maps) in den 1. Stock. Nach Fertigstellung im Oktober 2010 wird der Platz als zusätzliche Restaurantfläche genutzt.  

Ein französisches Café-Kleinod par excellence und auf unkomplizierte Weise chic! Eine Reservierung für den Abend wird dringend empfohlen.

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