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Archive for the ‘Bayrisch’ Category

„In München steht ein Hofbräuhaus …“ naa, net in München, in Hamburg a, oiso noach a mol „In Hamburg steht ein Hofbräuhaus, oins, zwoa, g’suffa …“ ja, so is Recht! Ja, liabe Leut, beizeitn sind wir füa a anständige Maß in das zünftige Hofbräuhaus an der Alster eigekehrt. Hia is de Welt noch in Oadnung, da habn die Buam noch de krachlederne Hosn und die Madeln a fesches Dirndl an und die Gerichte wia beispuisweise de tellergroßen Schnitzel, de riesigen Eisbeine oda de echtn Weißwürste mit Brez´n san`s heftig deftig. Das Bier stammt selbstverständlich aus der Original Hofbräu Brauerei in München.

Johimmiherrschoftszeitengreidzgrudzefix, endli hobn mia uns am Freidogobnd nach Feierobnd im Höfbräuhaus an der Alster folgende Schmankerln gegönnt: a abgebräunter Leberkäs mit einem Spiegelei unda Kartoffelsalat in Essig & Öl, zwoa Tiroler Käsespätzle mit Röstzwiebeln unda gemischtem Salat unda a Schweizer Wurstsalat mit roten Zwiebeln unda Emmentaler-streifen. Eiso zua den Speisn, sogen mia mol is need schlecht gmocht, obba mei, ma konns hoid noacha a bissl bessa mocha. De herzhoftn Grundlagen für die Moß Bier hobn zwischen 7 und 9 Euro gekostet und de Hofbräu Original Maß kostet 7,20 Euro. Unda selbst mit mehreren holben Maß Alkoholfrei Hofbräu Weissbier für 3,80 Euro hattn wir a Supa-Gaudi, jawohl. Unda obwohl des Hofbräuhaus gerammelt voll war, behielt unsa herziger Kellner immer a wohlwollendes Auge auf uns. Standesgemäß wurde unsa Festessen von da boarischn Live-Band untermalt, des woa schee.

Zua echt herrli boarischn Musi hobn mia auf unsan Bierbänken gschunkelt und ob 22 Uhr gab es koa Halten mehr: Im überdachten Biergarten tanztn die Leut dicht beiander auf der Tanzflächen. Joi mei, füa a Gaudi nach der boarischn Brauchtum is des Hofbräuhaus an der Alster (Google Maps) sehr zua empfehln, aba aa hia musa voaobb reserviert werdn. In diesem Sinne a Prosit auf die Gemütlichkeit, recht herzlichn Dank von de Saupreissn und auf Wiederschaun!

 

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NEUE BETREIBER UND NEUES KONZEPT SEIT APRIL 2011: Café Glück und Selig

Moinmoin und Grüß Gott aus dem nord-deutsch-bayrischen Café Heidi & Hein in Hamburg-Eimsbüttel. In diesem Café vereint sich herzhaft die bayrische mit der norddeutschen Küche, serviert werden – außer montags – zwischen 10  und 18 Uhr Franzbrötchen, Weißwürste mit Brezel, Krabbenbrot, Leberkäs-Semmeln, selbst-gebackenen Kuchen, Allgäuer Käse-spezialitäten, Astra und Augustiner Edelstoff im Steinkrug. 

Die Inhaber Heidi alias die Isar-Preußin Kirstin Raufuß und Hein das Nordlicht Til Sternel beweisen seit 2009 einen urig gemütlichen Geschmack, sowie bei der herzhaften Zubereitung der Speisen und auch beim originellen Ambiente des Cafés. Die Servietten und Tischläufer sind blau oder rot-weiß kariert, das Besteck wird im Steinkrug aufgehoben, überall gibt es frische Blumen und Bilder vom Oktoberfest und Hamburger Hafen. Und so kommen oft die Anwohner und Angestellten von Hamburg-Eimsbüttel in ihrer Mittags-pause, um gescheite Brotzeiten zu genießen, wie beispielsweise Obazda, Wiener Würstchen oder Ziegenkäse mit Rosmarin und Honig. 

Traditionell am weiß lasierten Holztisch und auf gut gepolsterten Holzgestühl sitzend, ließen wir uns die Schmankerln von Leberkäs-Semmeln und knackigen Weißwürsten mit der Brezel schmecken. Kurioserweise kommen die original-bayrischen Weißwürste von dem Eimsbüttler Familienunternehmen Rose, ob die Bayern davon wissen? Mit Begeisterung haben wir erfahren, dass das Familienunternehmen Rose Mitglied im Neuland-Verbund ist. Die Tiere werden artgerecht gehalten. Sie haben Auslauf ins Freie, liegen auf Stroh, bekommen nur einheimische, gentechnisch nicht veränderte Futtermittel zu fressen und haben viel Tageslicht im Stall. 

Das Angebot von Heidi und Hein wird durch Spezialitäten und Souvenirs von der Elbe und Isar abgerundet: Hamburger Rotspun, Händlmaier’s Senf, Hamburger Teespezialitäten, hausgemachte Marmeladen und Accessoires wie Brotzeitbrettchen, Postkarten, Schlüsselanhänger, Kissen oder Kochschürzen. Die ausgesuchten Lebensmittel von Händlern aus der Region und die Bio-Milch heben die heimelige Gastlichkeit des Cafés. Eine gescheite Küche, ohne Schnickschnack und Schischi und mit einem äußerst sympathischen Service-Team.   

 

Beim Verlassen des Cafés Heidi und Hein (Google Maps) mussten wir wehmütig an Freddy Quinns legendären Schlager „Junge komm bald wieder“ denken und beschlossen, dat mok wi. Dann werden wir uns das Frühstück „Heidis Brotkorb“ (Allgäuer Bergkäse von der Alm, frischer Kräuterquark von der Hofmolkerei Kruse sowie original Krenschinken aus der Steiermark. Dazu König-Ludwig-Krustenbrot, eine bayerische Brezel, Alpenbutter, Freiland-Tomaten und Kräuteroliven. 1 Glas Orangensaft) für 8,90 € gönnen und mit einem Prosit auf die Gemütlichkeit anstoßen! 

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